Die Einwohner von Staufen wissen es: Das Bauamt verfügt seit einem Jahr über ein neues Kommunalfahrzeug, das seinen guten Dienst bei der Reinigung der Strassen, beim Mähen von Grasflächen oder im Winter beim Schneeräumen leistet. Ein Fahrzeug, das Renato Wölfli, Leiter technischer Dienst, nicht mehr missen möchte. Nun soll das Fahrzeug noch eine zusätzliche Funktion erhalten, die direkt der älteren Bevölkerung zu Gute kommen soll.

Das Angebot des Bauamts Staufen
Ältere oder nicht so mobile Menschen können im April eine Fahrt ins Dorf buchen. Zu diesem Zweck erhält das Kommunalfahrzeug einen Personenanhänger sowie einen Anhänger, mit dem Rollatoren, Rollstühle oder gegebenenfalls auch Kinderwagen mitgeführt werden können. Der Zeichner/Konstrukteur Max Furter hat das Design der beiden Anhänger entworfen und eine möglich Fahrt durchs Dorf visualisiert. Seine Zeichnung lässt erahnen, dass sich Mensch und Tier in Staufen auf das neue Angebot freuen.
zum Vergrössern auf die Zeichnung klicken

Es bleibt hinzuzufügen, dass der Entwurf einige Spezifikationen enthält:
- Um das Ein- und Aussteigen auch für Gehbehinderte zu erleichtern, wird eine automatisch ausfahrbare Rolltreppe konstruiert. Diese wird mit den beiden Wischbesen vorne am Zugfahrzeug über die Zapfwelle betrieben.
- Ein automatisches Lasso wird die Gehhilfen (Rollatoren, Rollstühle…) einfangen und materialschonend und sicher im mitgeführten Anhänger versorgen.
- Ein Schiebedach soll den Passagieren bei schönem Wetter den Ausblick auf den Staufberg ermöglichen und ein gewisses Ferienfeeling herbeizaubern. Die Wimpel in den Gemeindefarben rot/gelb werden im Fach Textiles Gestalten von Staufner Kindern hergestellt.
Wegen rechtlichen Bestimmungen der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle darf das Gefährt den Gemeindebann nicht überfahren und nur auf Gemeindestrassen unterwegs sein. Dies wird per GPS überwacht, bei Abweichen von diesen Regeln käme es zu einer Notabschaltung.
D.h. gerade in Quartieren mit kompliziertem Grenzverlauf wie dem Dörfli, an der Aarauerstrasse oder im Zelgli muss anfänglich mit gewissen Problemen gerechnet werden. Um diese Anfangsschwierigkeiten zu beheben und die Gemeindegrenzen während der Projektphase etwas zu Gunsten von Staufen zu begradigen, wird der Gemeinderat auf höchster Ebene mit dem Stadtrat Lenzburg verhandeln. Bei einer finanziellen Beteiligung der Stadt Lenzburg könnten sicher auch Lenzburger-Einwohner der genannten Grenzgebiete mitfahren.
Am Mittwoch, 1. April 2026 präsentiert der Leiter technischer Dienst der Gemeinde, Renato Wölfli um 17 Uhr beim Bauamt im Gässli die Prototypen der beiden Anhänger. Komme doch vorbei und schau dir die Entwürfe an. Für konstruktive Rückmeldungen sind wir wie immer sehr dankbar. Schreib gern auch ins Kommentarfeld unten.

bitte abholen, bin nicht mobil 🚗…. mfG 🙂
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Liebes Bauamt
Eine grandiose Idee!
Ich habe nämlich vor einiger Zeit vom Bio-Bike aufs E-Bike gewechselt. Und bis ich dann vom E-Bike auf den Rollator wechseln muss, geht es, so hoffe ich, no es cherli (will heissen: es darf noch etwas dauern). Der Stadtrat von Lenzburg und der Gemeinderat von Staufen müssen also nicht alles stehen und liegen lassen. Sie können sich auf höchster Ebene die nötige Zeit nehmen, um eine freundnachbarschaftliche Grenzbereinigung in die Wege zu leiten.
Wir Seniorinnen und Senioren freuen uns jetzt schon darauf, statt mit der Gartenbahn im Kreise herum zu fahren, den Grenzbann von Staufen/Lenzburg mit all seinen neuen Zick und Zack und mit unserem umsichtigen Chauffeur Renato Wölfli, als Erlebnispark zu erkunden. Vielleicht finden sich dann noch ein paar Gleichgesinnte die zusammen mit mir im idyllischen Länzert ein Zwischenhalt-Kiöskli mit Kaffee und Kuchen betreiben würden.
Unter Umständen müsste der Seetaler dann halt doch noch eine „Haltestelle auf Verlangen“ bei der Barriere einrichten, für all die interessierten auswärtigen Fahrgäste/Ausflügler!
In grosser Vorfreude, Doris
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Grüezi,dies scheint mir ein wunderbarer Aprilscherz zu sein 😉
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😂🤪😉🤭🙈1. April
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