Die lange Hitze- und Dürreperiode hat es gezeigt: Ein kühler Platz zum Schlafen war ein Luxus, ein Arbeitsplatz mit angenehmen Temperaturen eine Seltenheit. Die Architekturstudentin Maria Gisler und die beiden Architekturstudenten Lorenz Trüb und Eric Jungclaus haben sich im Frühjahrssemester 2026 -noch vor der Hitzewelle – mit der Thematik befasst. In ihrer Projektarbeit an der ETH Zürich haben sie sich auf das Neubaugebiet in Staufen West fokussiert und Überlegungen gemacht, wie das Regenwasser in den Siedlungen mit grossen Tiefgaragen länger zurückgehalten werden könnte und wie Tiefgaragen zu einem Lebensraum für Menschen umgestaltet werden könnten. Ein mehr als aktuelles Thema in diesem Hitzesommer!

Die Analyse

Lorenz Trüb, erkläre bitte die Ausgangslage eurer Arbeit und was hat euch auf die Idee gebracht, eine Siedlung im Neubauquartier zu untersuchen?
Oberflächenabflusskarte von Staufen – die dunklen eckigen Flecken sind Tiefgaragen

Wasser zurückbehalten

Eric Jungclaus, wie kann das Regenwasser besser in der Siedlung zurückbehalten werden und welche Auswirkung hat das auf die Umgebung?
Detail, wie die Brüstung der Tiefgaragenüberdeckung gestaltet sein könnte, um das rasche Verschwinden des Wassers zu verhindern.

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Zwei Videos, die zeigen, wie sich die Umgebung im EG und UG verändern könnte bei verlangsamten Abfluss von Regenwasser.
Umgestaltung der Tiefgaragen

Maria Gisler, welches sind eure Überlegungen zu einer erweiterten Nutzung der Tiefgaragen und was hat dies für Auswirkungen aufs Wohnen und Arbeiten in der Siedlung?
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Impressionen Gestaltung Tiefgaragen (klicken zum Vergrössern)













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